05.02.2026

Sozial vernetzt und informiert

Eine Fachexkursion führte Sozialbeauftragte und Mitglieder von Sozialen Hilfsdiensten nach Saalfelden und Leogang. Information und Vernetzung standen im Mittelpunkt.

Sozial vernetzt und informiert

Eine Fachexkursion führte Sozialbeauftragte und Mitglieder von Sozialen Hilfsdiensten nach Saalfelden und Leogang. Information und Vernetzung standen im Mittelpunkt.

20 Interessierte waren der Einladung der Gemeindeentwicklung im Salzburger Bildungswerk gefolgt. In Saalfelden stand das „Wohnzimmer“, in Leogang das Tageshospiz, das Wohnhaus Prielgut und ein Austausch mit dem Sozialverein „Loigom hoit zomm“ auf dem Programm. 

Saalfelden: „Wohnzimmer“

Das „Wohnzimmer“ ist ein Begegnungsort, der im Bildungszentrum Saalfelden angesiedelt ist. Er dient nicht nur als Restaurant und Café, sondern auch als ein sogenannter „Dritter Ort“ für zahlreiche Veranstaltungen und Begegnungsprojekte. Andrea Hain, Geschäftsführerin vom Bildungszentrum Saalfelden, gab einen spannenden Einblick in das Konzept des „Wohnzimmers“. Dabei wurden auch die großen finanziellen Herausforderungen eines solchen gemeinnützigen Begegnungsortes deutlich. 
Anschließend ließ Siegmund Riedlsberger, Obmann der Knappenschaft Leogang, die Teilnehmenden an seiner langjährigen Erfahrung mit Ehrenamt und Freiwilligenarbeit teilhaben, und viele Fragen wurden beantwortet. 

Leogang: Sozialverein, Tageshospiz und Wohnhaus Prielgut

In Leogang wurden die Teilnehmenden der Fachexkursion von Renate Pölzleitner vom Sozialverein „Loigom hoit zomm“ über die vielfachen Aktivitäten informiert. Der Verein wird von der Gemeinde unterstützt, ist in einem gemeindeeigenen Gebäude untergebracht und u.a. im Bereich Beratung, Nachbarschaftshilfe, Essen auf Rädern oder Fahrtendienst aktiv. 
Im selben Gebäude befindet sich auch ein Tageshospiz, welches die Teilnehmenden besichtigen durften. „Ein sehr beeindruckendes Projekt“, so die einhellige Meinung. 

Zu guter Letzt führten Bürgermeister Josef Grießner und Hausleiter Martin Herzog durch das Wohnhaus Prielgut – ein Vorzeigebeispiel unter den Seniorenwohnhäusern, basierend auf dem Hausgemeinschaften-Konzept mit drei Wohneinheiten für jeweils 12 Bewohnerinnen bzw. Bewohner. Nach einer Filmvorführung über dieses Konzept kam es zu einem regen Austausch, viele Aspekte in der Seniorenbetreuung wurden beleuchtet und die Teilnehmenden schilderten die lokalen Herausforderungen und Pläne in ihren Gemeinden. 

„Wir haben an diesem Tag im Pinzgau viel Interessantes erfahren und Wertvolles für uns mitgenommen“, resümiert Gerda Böck-Magos von der Gemeindeentwicklung zufrieden. „Unser Dank gilt den Gastgebenden für die spannenden Einblicke und den Teilnehmenden für ihr Interesse und das tolle Feedback“. 
 

Vernetzungstreffen nun auch im Pinzgau

Sozialbeauftragte und Engagierte im Rahmen von Sozialen Hilfsdiensten werden bereits seit mehreren Jahren von der Gemeindeentwicklung im Salzburger Bildungswerk mit Vernetzungsangeboten hauptsächlich in Flachgauer Gemeinden und in der Stadt Salzburg unterstützt. „Aufgrund des steigenden Bedarfs wird es künftig auch regelmäßige Vernetzungstreffen im Pinzgau geben“, informiert Gerda Böck-Magos abschließend. 
 

Kontakt
Mag. Gerda Böck-Magos
Tel: 0662-872691-23
E-Mail: [email protected] 

Fotos: GE/Franz Pöschl 

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