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von 17 Okt.
bis 22 Nov.

Wissenschaft oder Bauchgefühl?

10 % der Erdbevölkerung verursachen derzeit etwa die Hälfte des Klimaproblems. Wir gehören zu diesen 10 %, die Verschwendung und Überfluss für „Normalität“ halten und so „Freiheit“ verstehen. Der Russland-Krieg hat beschleunigt, was schon vorher kein Geheimnis, aber sehr bequem war: Unser Lebensstil ist hochgradig abhängig von fossilen Energieträgern, von hohem Materialverbrauch und der Arbeitskraft anderer. Er zerstört unsere Lebensgrundlagen und die anderer Menschen auf dem Planeten. Schon jetzt, vor allem in ärmeren Ländern, und später die unserer Kinder und Enkel. Dass wir uns früher oder später werden umstellen müssen, daran gibt es kaum Zweifel.


Nicht nur Politiker:innen meiden Wörter wie Verzicht, Mäßigung, Sparen, Downsizing. In einer Konsumwelt, die auf immer mehr (Verbrauch) aufbaut, werden diese Begriffe mit Wohlstandsverlust gleichgesetzt. Klimaschutz ja – aber bloß nicht auf Kosten des Wohlstands? Die Angst vor dem Verzichten ist groß. Doch ist sie auch begründet? Wissenschafter:innen meinen nein, Wohlstand wird neu definiert werden. Mehr Gesundheit, Zeit, Zufriedenheit und Natur statt Luxus, vorausgesetzt, die Verteilungsfrage gelingt.


Die Veranstaltungsreihe „Wissenschaft oder Bauchgefühl?“ hat Antworten auf folgende Fragen: Warum machen wir nicht einfach, was zu tun ist? Wie muss unser Ernährungssystem umgestellt werden? Wie können wir trotz weniger Ressourcenverbrauch gut (klimaneutral) leben und Lebensstiländerungen oder gar Selbstbeschränkungen zum Gewinn werden? Welche Alternativen können wir als Einzelne und als Gesellschaft gut leben?

Datum und Uhrzeit Montag, 17.10.2022 - Dienstag, 22.11.2022
Ort
Online Zoom
Veranstalter und Referent/in
Anmeldung

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Veranstaltungen

Titel Datum und Uhrzeit Ort

Car-Sharing einfach machen

Dienstag, 06.12.2022 18:00 - 20:00 Uhr Online Zoom

Ein Auto verursacht hohe Fixkosten und geringe variable Kosten. Wer ein Auto hat, wird es viel nutzen, weil nach den Fixkosten jeder weitere Kilometer nur mehr relativ wenig kostet. Car-Sharing ist ein ökologisches und ein soziales Projekt. Es erspart der Umwelt viel CO2 und jedem
Einzelnen hohe Kosten. Und wird das Auto nur so viel genutzt, wie man es wirklich braucht. Bevor ich ein Auto buche, überlege ich genau: Wie lange brauche ich das Auto? Wie viele Kilometer sind es ungefähr? Was wird es kosten? Dadurch entsteht beim Nutzen eines Car-Sharing-
Autos automatisch eine volle Kostenrechnung. Zu Fuß gehen, Rad fahren oder die Nutzung des öffentlichen Verkehrs bekommen eine Chancengleichheit.
Wie organisieren wir Car-Sharing? Welche Fragen sollen wir klären, bevor wir starten?

Referent/in: Dipl. Ing. Lindner Angela

Zoom-Link: https://zoom.us/j/87452143986

keine Anmeldung notwendig

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